| Sabine Bauchinger hat 2006/2007 die Meisterkurse der Akademie für Naturgestaltung im Stift Zwettl/NÖ absolviert und 2007 die Meisterprüfung für Floristen erfolgreich abgelegt.
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| KEIN MEISTER FÄLLT VOM HIMMEL. Die Meisterausbildung der Akademie für Naturgestaltung in Zwettl
basiert auf einem umfassenden theoretischen Wissen in den Fächern
Allgemeine Gestaltung, Spezielle Gestaltung, Farbenlehre, Stilkunde,
Fachskizze und Naturkunde. Diese Fächer werden aber nicht gesondert
betrachtet, denn erst das Verstehen und Umsetzen der verschiedenen
Aspekte in der Fachpraxis führt die Meisterschüler zu neuen
Gestaltungen. |
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| Jedes Fach fließt ins praktische Arbeiten ein. Von der Farbenlehre,
bei der man während der Ausbildung ein sehr genaues Sehen von Farbe auf
unterschiedlichen Materialien entwickelt, bis zur Stilkunde, in der man
sich mit der Entwicklung des Berufstandes und der Kulturgeschichte des
Gestaltens auseinander setzt. |
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| Franz-Josef Wein, der Leiter der Akademie für Naturgestaltung, regt
seine Schüler insbesondere an, eigenständig Erfahrungen mit dem
Erlernten zu sammeln, und sich immer wieder an neue Aspekte des
Gestaltens heranzuwagen. |
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| FRANZ-JOSEF WEIN ZUR MEISTERAUSBILDUNG: Im Rahmen dieser Ausbildung soll eine hochgradige Sensibilisierung für
das pflanzliche Material bei den Teilnehmern erreicht werden. Die
Pflanze als Lebewesen zu begreifen ist dabei eines der größten Ziele.
Der gesamte Unterricht wird sowohl durch kunsthistorische,
philosophische und wissenschaftliche als auch kaufmännische und
wirtschaftliche Fächer begleitet.
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| Das Ziel der Ausbildung ist es den
angehenden Meistern zu vermitteln, wie sie auf die unterschiedlichsten
Situationen in ihrem Beruf reagieren können ohne dabei die Wurzeln des
Berufes zu vernachlässigen. Die Ausbildung soll das Selbstvertrauen der
Seminarteilnehmer in sich selbst und ihre eigenen gestalterischen und
schöpferischen Möglichkeiten stärken. Es soll insgesamt ein stabiles
Fundament aufgebaut werden, auf dem basierend sich der zukünftige
Meister eigenständig nach seinen eigenen Neigungen entsprechend
entfalten kann. |
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| Die Fähigkeit gut zu gestalten umfasst ebenso die theoretischen Fächer in ihrer Allgemeinheit als auch die Fachpraxis. Eine gute Gestaltung mit pflanzlichen Materialien ist unmöglich ohne entsprechende Kenntnisse der Natur. Jegliches fachliche Wissen sollte im Einklang mit den wirtschaftlichen Aspekten eines Berufes gebracht werden um die eigenständige wirtschaftliche Existenz zu ermöglichen. Wirtschaftlichkeit wird in der Ausbildung mit Freude am Schaffen und Tätigsein in Verbindung gebracht. Dabei soll jeder Seminarteilnehmer für sich selbst Erkenntnisse sammeln welchen Stellenwert wirtschaftliches vernünftiges Handeln im Einklang mit der Natur für ihn persönlich hat. |
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| All diese Faktoren sollen mit den besonderen und speziellen Fähigkeiten
eines Menschen verbunden werden, die in seiner eigenen Individualität
begründet sind. Der Mensch selbst mit seinen Fähigkeiten zu gestalten
ist der wichtigste Faktor und dieser Aspekt darf auf gar keinen Fall
vernachlässigt werden. |
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| Quelle: www.naturgestaltung.com |
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